Parasitologische Untersuchung

Nachweis eines Befalles durch Endo- oder Ektoparasiten (also äußerliche oder innerliche Parasiten).

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Informationen zur Leistung

In den meisten Fällen ist mit einer parasitologischen Untersuchung die Analyse einer Kotprobe auf verschiedenste Krankheitserreger im Darm gemeint (siehe Kotuntersuchung). Es gibt aber auch andere Parasiten, die auf verschiedene Arten nachgewiesen werden können.

Einige durch Zecken oder andere Insekten übertragene Parasiten können z.B. durch Blutuntersuchungen festgestellt werden (siehe auch Zeckenprophylaxe und PCR). Dazu gehören unter anderem einzellige Parasiten wie Leishmanienoder Babesien, aber auch Herz- und Lungenwürmer.

Dann gibt es auch Ektoparasiten – also Parasiten, die sich auf der Körperoberfläche aufhalten. Verschiedene Milbenarten können zum Beispiel durch mikroskopische Untersuchungen eines Hautgeschabsels, eines Klebestreifenpräparates oder eines Tupferabstrichs von Sekret aus dem Gehörgang nachgewiesen werden. Die bei uns am häufigsten vorkommenden Milben bei Hund und Katze sind Haarbalgmilben (Demodex) und Ohrmilben (Otodectes cynotis), aber auch Räudemilben (Sarcoptes) oder Herbstgrasmilben kommen relativ oft vor.

Zecken und Flöhe kann man zwar mit freiem Auge sehen, sie sind aber oft nur schwer zu entdecken (siehe auch Parasitenprophylaxe). Flöhe „erwischt“ man am besten mit einem speziellen Flohkamm, oft findet man aber nur ihren Kot beim Durchkämmen. Flohkot sieht aus wie kleine schwarze Krümel und verfärbt sich rötlich, wenn man ihn auf eine helle Unterlage, wie ein Stück Papier, verbringt und einen Tropfen Wasser dazugibt. Die rote Farbe kommt vom unverdauten Blut, das die Flöhe an ihrem „Wirt“, also Hund, Katze oder Mensch, saugen.

Verfasser:
Monika Herold-Wagner